Führerscheinmaßnahmen-Check
Was bedeutet das Schreiben zu Ihrem Führerschein? Wählen Sie die darin genannte Maßnahme aus und erhalten Sie eine verständliche Einordnung mit passenden nächsten Schritten.
Führerschein und Fahrerlaubnis sind nicht dasselbe
Der Führerschein ist das Dokument. Die Fahrerlaubnis ist die rechtliche Berechtigung. Der Besitz des Dokuments allein bestätigt daher nicht, dass Sie fahren dürfen. Bei einer Sicherstellung oder Beschlagnahme nach § 94 StPO sind auch die Strafbarkeitsregeln des § 21 StVG zu beachten.
Welche Maßnahmen unterscheidet der Check?
Er unterscheidet eine Anhörung, Sicherstellung oder Beschlagnahme, vorläufige Entziehung nach § 111a StPO, Fahrverbote nach § 25 StVG oder § 44 StGB sowie gerichtliche und behördliche Entziehungsentscheidungen.
Bei einer gerichtlichen Entziehung erlischt die Fahrerlaubnis nach § 69 StGB mit Rechtskraft. Für eine behördliche Entziehung sind unter anderem § 3 StVG und die konkrete Vollziehbarkeit des Bescheids relevant. Mehrere Maßnahmen können zusammentreffen.
Was passiert mit eingegebenen Fristen?
Ein Datum aus Ihrem Schreiben wird unverändert in die Übersicht übernommen. Der Check berechnet weder den Beginn noch die Dauer einer Rechtsbehelfsfrist. Halten Sie vollständiges Schreiben, Rechtsbehelfsbelehrung und Zustellungsumschlag bereit. Ein eingelegter Rechtsbehelf darf nicht ohne Prüfung als Erlaubnis zum Weiterfahren verstanden werden.
Die Ausgabe ist keine behördliche Statusauskunft oder Freigabe zum Fahren. Stand: 23. Oktober 2026.



